Codex-Eintrag

Drûnelben

Wer einen Elben der dunklen Seite spielen möchte, sollte dies mit der Spielleitung abstimmen. Die Drûnelben stammen aus den Linien der Weiß- oder Nebelelben, tragen aber eine besondere Geschichte als Ausgestoßene.…

Wer einen Elben der dunklen Seite spielen möchte, sollte dies mit der Spielleitung abstimmen. Die Drûnelben stammen aus den Linien der Weiß- oder Nebelelben, tragen aber eine besondere Geschichte als Ausgestoßene.

Drûnelben versuchen häufig, ihre Herkunft zu verbergen, damit sie von anderen nicht sofort als Ausgestoßene erkannt werden.

Ein Drûnelb ist trotz eines vergangenen Verbrechens nicht zwingend böse. Er kann versuchen, dem Guten zu dienen, neutral zu leben oder sich der Finsternis zuzuwenden – soweit Religion und Klasse in der kanonischen Kombination zulässig sind.

Die Rune der Qual, auch Mal der Schande genannt, wird einem Drûnelben auf die Schulter gebrannt, wenn er wegen eines schweren Vergehens ausgestoßen wird. Dieses magische Zeichen steht für die Bürde, die er fortan trägt.

Mit dem Mal verliert ein Drûnelb die gewöhnliche Unsterblichkeit seiner elbischen Herkunft. Er kann weiterhin viele Menschengenerationen überleben, doch eines Tages erlischt sein Licht.

Wird ein Drûnelb von Weiß- oder Nebelelben anhand seiner Rune erkannt, droht ihm nach alter Überlieferung der Tod. Daher halten viele Ausgestoßene das Mal verborgen und ziehen als Einzelgänger durch die Wälder.

Drûnelben passen sich häufig gut an ihre Umgebung an. Spielmechanisch gelten jedoch ausschließlich die kanonischen Gattung-Klassen-Kombinationen. Zulässig sind Krieger, Schamane, Waldläufer, Druide, Schattenläufer, Priester, Magier, Nekromant und Hexenbiest.

Alte Gerüchte erzählen sogar von „schwarzen Paladinen“. Dies bleibt reine Lore: Die reguläre Klasse Lichtritter ist für Drûnelben im RARE Canon v1.0 nicht zulässig.