Codex-Eintrag

Weißelben

Vor langer Zeit, im ersten Zeitalter, trennten sich die Weißelben von den Nebelelben und zogen auf der Suche nach einer neuen Heimat in die Welt hinaus. Sie reisten viele Jahre wie ein Nomadenvolk, bis sie schließlich…

Weißelben

Vor langer Zeit, im ersten Zeitalter, trennten sich die Weißelben von den Nebelelben und zogen auf der Suche nach einer neuen Heimat in die Welt hinaus. Sie reisten viele Jahre wie ein Nomadenvolk, bis sie schließlich einen geeigneten Ort fanden. Nicht fern von den Menschen errichteten sie eine neue, prachtvolle Stadt.

Anor’imlad, das Reich der Weißelben, war geboren.

Weißelben gelten als besonders schön, feinfühlig, künstlerisch und musikalisch begabt. Legenden behaupten, sie könnten anderen Wesen direkt ins Herz schauen. Tatsächlich pflegen sie eine enge Verbindung zur Natur und besitzen ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen.

Wie ihre Verwandten, die Nebelelben, besitzen sie die Gabe der Unsterblichkeit, was sich bei manchen in Stolz und Überheblichkeit widerspiegelt.

Weißelben sind im Vergleich zu Nebelelben etwas größer. Aus der Ferne unterscheiden sie sich von Menschen vor allem durch ihre zierliche Statur; aus der Nähe fallen glatte Gesichtszüge und nahezu makellose Haut auf.

Viele Weißelben streben nach Wissen und musikalischen Künsten. Magier, Spielmänner und Priester sind daher in ihren Reihen bekannt; der Canon erlaubt darüber hinaus weitere Klassenkombinationen, die im Compendium verbindlich aufgeführt sind.

Die Bewohner Anor’imlads gelten als friedlich und leben in Harmonie mit der Natur. Dennoch sind sie im Kriegsfall nicht schutzlos. Man sagt ihnen hervorragende Waldläufer nach, deren Zielgenauigkeit und Überlebenskunst ihresgleichen sucht.

Du wirst sie nicht finden. Sie finden Dich.